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shu! Wien


Dunkles Parkett, ein geradliniger, halb frei schwebender Verkaufstresen. Dazu ein großer, fast bis unter die Decke reichender, rahmenloser Spiegel kombiniert mit plakativ-geometrischen Elementen.

Dunkles Parkett, ein geradliniger, halb frei schwebender Verkaufstresen. Dazu ein großer, fast bis unter die Decke reichender, rahmenloser Spiegel kombiniert mit plakativ-geometrischen Elementen.

Minimalismus, Purismus und viel Raum für kreativen Weitblick bilden dabei die Eckpfeiler des Design-Konzepts.

Minimalismus, Purismus und viel Raum für kreativen Weitblick bilden dabei die Eckpfeiler des Design-Konzepts.

Wer auf der Suche nach kurzlebigen Trends ist, der ist im shu! falsch. Die Auswahl unseres Sortiments folgt weniger markenorientierten Prinzipien als klaren ästhetischen Aspekten.

Wer auf der Suche nach kurzlebigen Trends ist, der ist im shu! falsch. Die Auswahl unseres Sortiments folgt weniger markenorientierten Prinzipien als klaren ästhetischen Aspekten.

Die Möbel sind markant und unaufdringlich zugleich. Ihre Positionierung wählte der Stuttgarter Architekt Bernd Schweizer mit Bedacht.

Die Möbel sind markant und unaufdringlich zugleich. Ihre Positionierung wählte der Stuttgarter Architekt Bernd Schweizer mit Bedacht.

Über der hohen Tür prangt in royalblauen Lettern ein Leuchtschriftzug. Der Eingangsbereich des shu! ist herrlich bunt, ein bisschen verrückt und zauberhaft süß.

Über der hohen Tür prangt in royalblauen Lettern ein Leuchtschriftzug. Der Eingangsbereich des shu! ist herrlich bunt, ein bisschen verrückt und zauberhaft süß.

„Bequemlichkeit und Tragekomfort stehen bei uns im Vordergrund, kombiniert mit einem hohen Anspruch an Ästhetik“.

„Bequemlichkeit und Tragekomfort stehen bei uns im Vordergrund, kombiniert mit einem hohen Anspruch an Ästhetik“.
 

shu!, Wien

Für alle, die gerne gut auftreten

Auf der Ecke Neubaugasse und Mondscheingasse inmitten des kreativen 7. Bezirks, liegt der kleine, aber feine Schuhladen, der sich bereits über die Stadtgrenzen Wiens einen Namen gemacht hat. Wegen seines außergewöhnlichen Sortiments und seines minimalistisch gemütlichen Ladenbaus.


Individualität und modischer Zeitgeist prägen das Bild des 90qm großen Ladenlokals, das schon von weitem auf sich aufmerksam macht. Schwalben, Dohlen und Kohlmaisen ziehen auf der rosa getünchten Hausfassade ihre Kreise. An frühlingshaft blühenden Zweigen baumeln hellblaue Langschaftstiefel und Spitzschuhe mit bordeauxfarbenen Schnürsenkeln. Ein hübsches Bild, für das der italienischstämmige und in Wien lebende Künstler Andreas Pasqualini verantwortlich ist. Über der hohen Tür prangt dazu in royalblauen Lettern ein Leuchtschriftzug. Der Eingangsbereich des shu! ist herrlich bunt, ein bisschen verrückt und zauberhaft süß.

Ganz anders als sein Inneres. „Das shu! versteht sich als Vermittlungspunkt einer Leidenschaft zwischen Schuh und Mensch“, beschreibt Brigitte Fiala das Konzept des Ladens, den sie seit 1998 betreibt und in dem vor allem Menschen mit Sinn für detailverliebtes Understatement einkaufen. Minimalismus, Purismus und viel Raum für kreativen Weitblick bilden dabei die Eckpfeiler des Design-Konzepts. Die Möbel sind markant und unaufdringlich zugleich. Ihre Positionierung wählte der Stuttgarter Architekt Bernd Schweizer mit Bedacht. Dunkles Parkett, ein geradliniger, halb frei schwebender Verkaufstresen. Dazu ein großer, fast bis unter die Decke reichender, rahmenloser Spiegel kombiniert mit plakativ-geometrischen Elementen. Einziger Farbklecks im ansonsten naturfarbenen Ambiente ist die Rot lackierte Auskerbung in der hölzernen Wand – Eyecatcher und Präsentationsfläche in einem.

Wer auf der Suche nach kurzlebigen Trends ist, der ist im shu! falsch. „Die Auswahl unseres Sortiments folgt weniger markenorientierten Prinzipien als klaren ästhetischen Aspekten“, begründet Brigitte Fiala die Zusammenstellung ihres Sortiments. „Bequemlichkeit und Tragekomfort stehen bei uns im Vordergrund, kombiniert mit einem hohen Anspruch an Ästhetik“. So beinhaltet das Markenportfolio Namen wie Alberto Fermani, Chie Mihara, Ducanero, Emozioni, und Enrico Antinori. Aber auch Entwürfe von Flip Flop, Gidigio, Halmanera, H by Hudson und Homers zählen zu den Verkaufsmodellen. Preislich liegen die Produkte zwischen 150€ und 450€. Dafür ist der Espresso und die kompetente Beratung inklusive.

Ein wichtiger Bestandteil des Ladenkonzeptes bildet außerdem das shu!fenster mit Blick auf die Neubaugasse, das immer wieder neu in Szene gesetzt wird. So diente die lichtdurchflutete Fläche bereits als Ausstellungsplatz für diverse Kunstprojekte. Die Möbelbauer Katja und Werner Nussbaumer bespielten die tiefliegende Fensterbank beispielsweise bereits mit Olivenhölzern aus Südfrankreich, die florale Instituiton Blumenkraft zeigte frühlings-frische Arrangements und die Künstlerin Ute Neuber präsentierte hier schon ihr Schuhschachtelarchiv.

Text: Kathrin Fonger
Fotos: Hertha Hurnaus

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