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Social-Media-Praxis


Kooperationen mit guten Modebloggern zählen heute so selbstverständlich zum Kommunikationsset einer Marketingkampagne wie das Lookbook oder die weihnachtliche Presseaussendung.
Quelle: styleranking

Kooperationen mit guten Modebloggern zählen heute so selbstverständlich zum Kommunikationsset einer Marketingkampagne wie das Lookbook oder die weihnachtliche Presseaussendung.
Quelle: styleranking

Häufig schauen Marketingverantwortliche, wen die Konkurrenz zur letzten Store-Eröffnung eingeladen hat.
Quelle: styleranking

Häufig schauen Marketingverantwortliche, wen die Konkurrenz zur letzten Store-Eröffnung eingeladen hat.
Quelle: styleranking

Doch die Wahl fällt häufig weitaus sinnvoller aus, wenn man sich mit Blogs auseinandersetzt.
Quelle: styleranking

Doch die Wahl fällt häufig weitaus sinnvoller aus, wenn man sich mit Blogs auseinandersetzt.
Quelle: styleranking

Der Autor Roland Schweins (41) ist Geschäftsführer der styleranking media GmbH mit Sitz in Düsseldorf.
Quelle: styleranking

Der Autor Roland Schweins (41) ist Geschäftsführer der styleranking media GmbH mit Sitz in Düsseldorf.
Quelle: styleranking
 

Social-Media-Praxis:

10 + 1 aktuelle Tipps, um das richtige Modeblog für eine Kooperation zu finden

Kooperationen mit guten Modebloggern zählen heute so selbstverständlich zum Kommunikationsset einer Marketingkampagne wie das Lookbook oder die weihnachtliche Presseaussendung. Wie aber die richtigen Modeblogger für das eigene Produkt finden?

Häufig schauen Marketingverantwortliche, wen die Konkurrenz zur letzten Store-Eröffnung eingeladen hat. Doch die Wahl fällt häufig weitaus sinnvoller aus, wenn man sich mit Blogs auseinandersetzt. Im Expertenbeitrag geben wir Ihnen 10 + 1 aktuelle Tipps, wie Sie das richtige Modeblog für Ihre Kampagne identifizieren, damit auch die Kooperation mit Blogs ein systematischer Prozess ist – und keine Willkür.

1.    Auswahl: Wer passt zu mir? Am Anfang der Recherche sollte die Frage stehen: „Welche Fashionblogs beschäftigen sich mit meinen Produkten.“ Bei der Recherche helfen häufig auch die Blogrolls der ersten passenden Blogger. Professionelle Agenturen und Blogger Agencys wie Cover PR, I Follow it, Stylight Blogger Relations oder styleranking vermitteln zudem relevante Blogger.

2.    Reichweite: Noch vor kurzer Zeit wurden Blogs nach Google Pagerank oder Alexa-Ranking bewertet. Oder es genügte ein Blick in das „Teads Labs Blogranking (früher ebuzzing). Heute sind vor allem die Followerzahlen bei Instagram und Facebook entscheidend. Besonders Instagram hat sich zum Gradmesser für die Relevanz eines Blogs entwickelt. Schnell verzeichnen hier spannende Fashionblogs 50.000 Follower und mehr.

3.    Qualität: Wer möchte schon einen Test des eigenen Produkts auf einem Blog heruntergespult bekommen? Nicht alle Blogs zeigen sich innovativ in der Umsetzung und machen sich Gedanken, wie sie ein Kleidungsstück spannend inszenieren können. Hier lohnt ein Blick auf die vergangenen Kooperationen – wie wurden diese umgesetzt?

4.    Klasse: Eine spannende Umsetzung ist das eine – die Auswahl der Partner spricht natürlich ebenfalls für – oder auch gegen ein Blog. Hier lohnt ein Blick in die Referenzen-Liste, um zu erfahren, ob man sich im richtigen Markenumfeld bewegt. Falls diese auf dem Blog nicht zu finden sind, halten die meisten Modeblogger inzwischen ein aussagekräftiges Mediakit bereit.

5.    Attraktivität: Nicht jedes Blog, das zahlreiche Fans und Follower verzeichnet, punktet auch bei Leserfreundlichkeit und Design. Die viel beschriebene Authentizität gerät aber an ihre Grenzen, wenn ein Blog durcheinander und unstrukturiert wirkt. Auch auf die Qualität der gezeigten Bilder sollten Sie ein Auge haben. Stimmt diese durchgängig, dann ist das Blog attraktiv.

6.    Vernetzungsgrad: Sie möchten ja, dass über Ihre Marke gesprochen wird. Prüfen Sie, ob das von Ihnen auserkorene Blog eine Beziehung zu seinen Lesern pflegt. Erhält dies Kommentare? Werden die Facebook-Posts kommentiert und geliked? Erhalten die Posts Retweets bei Twitter? Eine Grundvoraussetzung für eine gute Vernetzung ist übrigens regelmäßiges Posten, denn nur so erhalten Fashionblogs die Beziehung zur Leserschaft aufrecht.

7.    Bedingungen: Welche könnten die Gründe für den Blogger sein, um mit Ihrer Marke zusammenzuarbeiten? Prüfen Sie, welche Kooperationen der Blogger oder die Bloggerin bislang eingegangen ist – und leiten Sie daraus ab, welche er oder sie ablehnt. Ist es für Ihr Produkt wichtig, dass Outfitbilder entstehen und gezeigt werden? Soll ein Video produziert werden und das Blog punktet bereits mit Videoerfahrungen und Onlinetutorials? Klopfen Sie ab, was von Ihrer Erwartungshaltung im Ergebnis einer Kooperation auch transportiert wird.

8.    Preis. Allgemein gilt: Gute Modeblogs kennen ihren Wert und beziffern diesen auch. Und das ist auch gut so. Schließlich möchten Sie, dass sich auf dem Blog ein inspirierender, spannender Beitrag in tadelloser Rechtschreibung und mit spannenden Bildern wiederfindet. Dies zu produzieren kostet Zeit und Liebe. Es ist Arbeit. Und die hat ihren Preis.

9.    Kennzeichnung. Achten Sie darauf, dass im Blogpost genannt wird, dass dieser mit Ihrer Unterstützung erfolgt ist. Manche Blogs kennzeichnen ihr Advertorial als „Sponsored Post“ oder sie schreiben in einem Satz darunter, dass es sich um eine Kooperation handelt. Das nimmt den Bloggern kein Leser übel. Gefährlich wird es dann, wenn Unternehmen verlangen, auf eine Kennzeichnung zu verzichten, denn spätestens wenn dies an die Öffentlichkeit kommt und die Presse ein Unternehmen mit Schleichwerbung in Verbindung bringt, rächt sich ein solches Geschäftsgebaren.

10.    Langfristigkeit. Leider kommt es noch immer häufig vor, dass Unternehmen einmalig eine Bloggeraktion durchführen und das Thema anschließend als erledigt betrachtet wird. So werden Blogs nicht zu Markenbotschaftern. Sie sind nur Teil einer einmaligen Kampagne. Überlegen Sie, wie Sie im Rahmen einer Jahresstrategie mit einem Blog zusammenarbeiten können.

10 +1. Sympathie. Wie in jeder Zusammenarbeit stellt sich schon am Telefon heraus: Ist mein Geschäftspartner sympathisch? Möchte ich mit diesem zusammenarbeiten? Dasselbe gilt natürlich auch für eine Blogkooperation. Achten Sie darauf, ob Mails verlässlich beantwortet werden, das Blog pünktlich postet und sich an die Netiquette im Geschäftsleben hält.

Eine gute Gelegenheit, Modebloggerinnnen und -blogger persönlich kennen zu lernen, bietet sich auf der kommenden GDS. Die internationale Schuh- und Accessoiremesse versammelt am 6. Februar mehr als 100 spannende Modeblogs beim FashionBloggerCafé shoedition von styleranking auf dem Messegelände. Nutzen Sie die Chance, um hier spannende Kontakte in die Modeblogosphäre zu knüpfen – und das passende Blog für ihr Produkt zu finden.

Der Autor Roland Schweins (41) ist Geschäftsführer der styleranking media GmbH mit Sitz in Düsseldorf. Styleranking betreibt seit 2007 ein Fashion-, Beauty-, und Lifestyle-Portal mit den Schwerpunkten Moderedaktion, Community und Blogger-Relations. styleranking veranstaltet die deutschlandweit größten Modebloggertreffen: Die FashionBloggerCafés. Zuvor arbeitete Roland Schweins bei der Verlagsgruppe Handelsblatt als Objektleiter Handelsblatt Online. Er engagiert sich in der Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft und arbeitet zudem als Berater und Dozent im Fach New Media Management.

Kontakt für Kooperationen auf der GDS vom 04.-06.02.2015 (FashionBloggerCafé shoedition, Runway-Show):

Sarah Millàn
Key Account Manager Sales
Königsberger Straße 1-5
40231 Düsseldorf
tel: +49 211 93 67 43 32
fax: +49 211 93 67 43 50
email: sarah@styleranking.de
www.styleranking.de

Zum Artikel "FashionBloggerCafé meets GDS"

Text: Roland Schweins, styleranking
Fotos: styleranking