Sie befinden sich hier: Startseite. Home. News. Archiv. Archiv Herbst 2006.
GDS-VIP-Workshop in Riva del Garda
Archiv Herbst 2006
GDS-VIP-Workshop in Riva del Garda
GDS-VIP-Workshop zur EXPO RIVA SCHUH vom 10. bis 13. Juni 2006 in Riva del Garda
Positive Prognosen für den Schuhmarkt 2006/ 2007
Am 11. Juni 2006 hat die GDS zum 8. Mal den GDS-VIP-Workshop anlässlich der 66. EXPO RIVA SCHUH durchgeführt. Eine durchweg positive Stimmung für 2006 und 2007 begleitete die Diskussion mit über 30 Teilnehmern aus Industrie, Handel und internationaler Fachpresse.
"Der persönliche Dialog mit der Schuhbranche ist gerade in Zeiten sich stark verändernder Marktstrukturen enorm wichtig für die GDS", betonte Kirstin Deutelmoser, Projektleiterin der GDS direkt zu Beginn des Workshops. "Mehr denn je gilt es, die immer differenzierteren Wünsche, Konzepte und Strategien der Marktteilnehmer zu kennen. So können Veränderungen besser prognostiziert und im GDS-Konzept für die Branche optimal gebündelt werden", erläutert Kirstin Deutelmoser.
Die ‚HFU Hermann Fuchslocher Unternehmensberatung GmbH', Düsseldorf, zeigte im Workshop auf der Basis aktueller, repräsentativer Marktanalysen die wichtigsten Problemfelder auf:
Für die Saisons Herbst/Winter 2006/2007 und Frühjahr/Sommer 2007 steht das begrenzte, sich immer stärker wandelnde Outfitbudget des Konsumenten im Brennpunkt. Mehrwertsteuererhöhung, zunehmende Energiekosten, unsichere Arbeitsplätze, die Gesundheitsreform und weitere steuerliche Zusatzbelastungen treffen nicht nur Deutschlands Verbraucher in ihrem Ausgabeverhalten. Auch Handel und Industrie spiegeln diese Entwicklungen in einem deutlich verändernden Informations- und Einkaufsverhalten wider. In Teilbereichen ist einerseits ein deutlicher Vororderrückgang feststellbar, andererseits nehmen das Splitting bzw. das Takten zu. Daraus resultiert die Planung über das ganze Jahr oder ein zunehmender, aktueller Nachorderappetit der Branche.
Fazit der Marktanalyse ist der integrierende Faktor Messe, der angesichts immer neuer, kleinerer Messeevents und Terminveränderungen wie nie zuvor gefordert wird. Gerade die internationalen Messen werden trotz aller Diskussionen diesem integrierenden Charakter gerecht. Der Einfluss der GDS auf die Branche ist hierbei unbestritten.
Auf Seiten der Industrie wurde das Thema Preis und der zu schnelle Preisverfall in Richtung Handel angemahnt. Heinzpeter Mandl, Vorstandsmitglied der Leder & Schuh AG, befürwortet bei aller Kosten- und Preisproblematik eine stärkere Erbringung des Leistungsnachweises. Insgesamt gesehen waren sich die Experten beim Thema Kosten und Preis bezüglich des Leistungsnachweises einig: Trotz der aktuellen Wettbewerbssituation müsse es oberste Prämisse sein, beim Konsumenten wieder nachhaltig Vertrauen zu gewinnen.
Beim Thema Innovation, neue Marken sowie dem Zugang zum Markt, wurde das teils abwartende Marktverhalten sowie die Bereitschaft zur Neuaufnahme in die Branche diskutiert. Hier wäre mehr Offenheit beim Handel wünschenswert.
Als weiteres wichtiges Thema stand die aktuelle ‚Nachorder' im Mittelpunkt. Es lässt sich nach Horst Mengedoht, Geschäftsführer der Mengedoht KG, und Andreas Oehme, Geschäftsleitungsmitglied des Schuhhauses FW Boehmer KG, momentan nicht verleugnen, dass auch stärker im Bereich der aktuellen Order operiert werden muss. Um den Marktanforderungen gerecht zu werden, müsse die Möglichkeit schnell auf neue Trendentwicklungen und aktuelle Witterungbedingungen reagieren zu können, ausgebaut werden.
Gerade die ‚Vertikalen' machen es den traditionellen Schuhhändlern und Schuhindustriellen vor, wie man durch schnelles, exaktes Timing und gezielteres Ordern im Markt erfolgreich sein kann. Nicht zu unterschätzen sind dabei jedoch die mit der ‚Überorder' verbundenen Outlet-Center und das Marktverhalten des Verbrauchers.
Die Strukturveränderungen bei Industrie und Handel halten weiter an - so das Fazit der Beteiligten in Riva. "Ob als traditioneller Anbieter und Händler, Shop oder Online via Internet, sollte bei allen Umstrukturierungen in keinem Fall der wichtige Preis-/ Leistungsnachweis nachhaltig zerstört werden. Das Vertrauen des Konsumenten spielt dabei eine besondere Rolle. Hier haben gerade die Messen zukünftig wieder eine deutlichere Leitfunktion in Sachen Mehrwert", so Karl-Friedrich Eichholz, einer der Gründer der Expo Riva Schuh.
Die Experten waren sich einig, dass eine internationale Messe heutzutage neben der immer wichtigeren Planungssicherheit eine marktadäquate Angebotssegmentierung und -orientierung sowie innovative Erweiterung erbringen muss. Die GDS trägt diesen Aspekten Rechnung. So garantiert der neue Termin der GDS 15. bis 17. September 2006 mit der neuen Tagefolge von Freitag bis Sonntag, eine optimale Integration in den internationalen Messekalender. Die klare Segmentierung der GDS in die drei Kernbereiche Modern (mit Exclusivity/ Topstyle, International Selection, Kids, Wellness & Comfort) Young (Lifestyle & Sports, Young Fashion) und Global Sources wird zur nächsten Messe daher noch durch eine Themenwelt progressiver Marken - der ‚white cubes' - ergänzt.
Wie in der Vergangenheit wird sich die GDS auch künftig der Herausforderung stellen, immer wieder auf die sich verändernden Ziele und Wünsche einzugehen, diese effizient zu bündeln, Innovationen marktgerecht aufzunehmen, aber gleichzeitig die für die Branche wichtige und geforderte Signalwirkung zu bewahren.
Positive Prognosen für den Schuhmarkt 2006/ 2007
Am 11. Juni 2006 hat die GDS zum 8. Mal den GDS-VIP-Workshop anlässlich der 66. EXPO RIVA SCHUH durchgeführt. Eine durchweg positive Stimmung für 2006 und 2007 begleitete die Diskussion mit über 30 Teilnehmern aus Industrie, Handel und internationaler Fachpresse.
"Der persönliche Dialog mit der Schuhbranche ist gerade in Zeiten sich stark verändernder Marktstrukturen enorm wichtig für die GDS", betonte Kirstin Deutelmoser, Projektleiterin der GDS direkt zu Beginn des Workshops. "Mehr denn je gilt es, die immer differenzierteren Wünsche, Konzepte und Strategien der Marktteilnehmer zu kennen. So können Veränderungen besser prognostiziert und im GDS-Konzept für die Branche optimal gebündelt werden", erläutert Kirstin Deutelmoser.
Die ‚HFU Hermann Fuchslocher Unternehmensberatung GmbH', Düsseldorf, zeigte im Workshop auf der Basis aktueller, repräsentativer Marktanalysen die wichtigsten Problemfelder auf:
Für die Saisons Herbst/Winter 2006/2007 und Frühjahr/Sommer 2007 steht das begrenzte, sich immer stärker wandelnde Outfitbudget des Konsumenten im Brennpunkt. Mehrwertsteuererhöhung, zunehmende Energiekosten, unsichere Arbeitsplätze, die Gesundheitsreform und weitere steuerliche Zusatzbelastungen treffen nicht nur Deutschlands Verbraucher in ihrem Ausgabeverhalten. Auch Handel und Industrie spiegeln diese Entwicklungen in einem deutlich verändernden Informations- und Einkaufsverhalten wider. In Teilbereichen ist einerseits ein deutlicher Vororderrückgang feststellbar, andererseits nehmen das Splitting bzw. das Takten zu. Daraus resultiert die Planung über das ganze Jahr oder ein zunehmender, aktueller Nachorderappetit der Branche.
Fazit der Marktanalyse ist der integrierende Faktor Messe, der angesichts immer neuer, kleinerer Messeevents und Terminveränderungen wie nie zuvor gefordert wird. Gerade die internationalen Messen werden trotz aller Diskussionen diesem integrierenden Charakter gerecht. Der Einfluss der GDS auf die Branche ist hierbei unbestritten.
Auf Seiten der Industrie wurde das Thema Preis und der zu schnelle Preisverfall in Richtung Handel angemahnt. Heinzpeter Mandl, Vorstandsmitglied der Leder & Schuh AG, befürwortet bei aller Kosten- und Preisproblematik eine stärkere Erbringung des Leistungsnachweises. Insgesamt gesehen waren sich die Experten beim Thema Kosten und Preis bezüglich des Leistungsnachweises einig: Trotz der aktuellen Wettbewerbssituation müsse es oberste Prämisse sein, beim Konsumenten wieder nachhaltig Vertrauen zu gewinnen.
Beim Thema Innovation, neue Marken sowie dem Zugang zum Markt, wurde das teils abwartende Marktverhalten sowie die Bereitschaft zur Neuaufnahme in die Branche diskutiert. Hier wäre mehr Offenheit beim Handel wünschenswert.
Als weiteres wichtiges Thema stand die aktuelle ‚Nachorder' im Mittelpunkt. Es lässt sich nach Horst Mengedoht, Geschäftsführer der Mengedoht KG, und Andreas Oehme, Geschäftsleitungsmitglied des Schuhhauses FW Boehmer KG, momentan nicht verleugnen, dass auch stärker im Bereich der aktuellen Order operiert werden muss. Um den Marktanforderungen gerecht zu werden, müsse die Möglichkeit schnell auf neue Trendentwicklungen und aktuelle Witterungbedingungen reagieren zu können, ausgebaut werden.
Gerade die ‚Vertikalen' machen es den traditionellen Schuhhändlern und Schuhindustriellen vor, wie man durch schnelles, exaktes Timing und gezielteres Ordern im Markt erfolgreich sein kann. Nicht zu unterschätzen sind dabei jedoch die mit der ‚Überorder' verbundenen Outlet-Center und das Marktverhalten des Verbrauchers.
Die Strukturveränderungen bei Industrie und Handel halten weiter an - so das Fazit der Beteiligten in Riva. "Ob als traditioneller Anbieter und Händler, Shop oder Online via Internet, sollte bei allen Umstrukturierungen in keinem Fall der wichtige Preis-/ Leistungsnachweis nachhaltig zerstört werden. Das Vertrauen des Konsumenten spielt dabei eine besondere Rolle. Hier haben gerade die Messen zukünftig wieder eine deutlichere Leitfunktion in Sachen Mehrwert", so Karl-Friedrich Eichholz, einer der Gründer der Expo Riva Schuh.
Die Experten waren sich einig, dass eine internationale Messe heutzutage neben der immer wichtigeren Planungssicherheit eine marktadäquate Angebotssegmentierung und -orientierung sowie innovative Erweiterung erbringen muss. Die GDS trägt diesen Aspekten Rechnung. So garantiert der neue Termin der GDS 15. bis 17. September 2006 mit der neuen Tagefolge von Freitag bis Sonntag, eine optimale Integration in den internationalen Messekalender. Die klare Segmentierung der GDS in die drei Kernbereiche Modern (mit Exclusivity/ Topstyle, International Selection, Kids, Wellness & Comfort) Young (Lifestyle & Sports, Young Fashion) und Global Sources wird zur nächsten Messe daher noch durch eine Themenwelt progressiver Marken - der ‚white cubes' - ergänzt.
Wie in der Vergangenheit wird sich die GDS auch künftig der Herausforderung stellen, immer wieder auf die sich verändernden Ziele und Wünsche einzugehen, diese effizient zu bündeln, Innovationen marktgerecht aufzunehmen, aber gleichzeitig die für die Branche wichtige und geforderte Signalwirkung zu bewahren.








